Das 23. Fensterl des MINT-Adventkalenders öffnet sich....

Heute stellen wir die Frage- Wie kommt die Mistel auf den Baum?

Ein Kuss unter dem Mistelzweig, eine romantische Weihnachtstradition im anglo-amerikanischen Raum. Aber auch bei uns hängen immer mehr Menschen Misteln vor Weihnachten auf. 

Misteln wachsen auf Bäumen hoch oben. Sie leben parasitär und ernähren sich vom Wirtsbaum. Aber wie kommen sie so hoch auf die Bäume hinauf?

Im Namen steckt schon ein kleiner Hinweis : "Mist". 

Die Samen der Misteln haben keine Hülle im eigentlichen Sinn. Sie sind in den Beeren enthalten und nur von einer schleimigen Schicht umgeben. Vögel, va. die Misteldrossel, fressen die Beeren und scheiden die Samen mit ihrem "Mist"/Kot aus. Landet dieser auf einer Astgabel, kann der Samen im Mist direkt keimen und an den Wirtsbaum anwurzeln. 

Misteln sind auf der ganzen Welt verbreitet, es gibt sie in einigen Arten. Allen ist aber gemein,dass die Früchte für uns Menschen nicht bekömmlich sind. 

 

 

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